Dienstag, 14. Mai 2019

Südtirols Bäcker feiern erstmals „Tag des Brotes“

Südtiroler Brot- und Backwaren haben eine eigene Geschichte, einen besonderen geographischen Ursprung und einen einmaligen Geschmack. Um diese Besonderheiten hervorzuheben, hat die Bäckerinnung im hds gemeinsam mit der Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe „Emma Hellenstainer“ am 14. Mai erstmals den „Tag des Brotes“ organisiert.

Gemeinsam für heimisches Brot: die Bäcker in der Backstube mit Landesinnungsmeister Hans Trenker (9. v.l.) und Berufsschuldirektorin Brigitte Gasser Da Rui.
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Gemeinsam für heimisches Brot: die Bäcker in der Backstube mit Landesinnungsmeister Hans Trenker (9. v.l.) und Berufsschuldirektorin Brigitte Gasser Da Rui.

„Ziel der Veranstaltung, die in der Berufsschule in Brixen stattgefunden hat, ist es, die Öffentlichkeit im ganzen Land zu sensibilisieren und zu unterstreichen, mit welcher beruflicher Sorgfalt und fachlichem Wissen gearbeitet wird. Eigenschaften wie Qualität, handwerkliche Arbeit und Tradition sollen in den Mittelpunkt dieses Grundnahrungsmittels rücken“, erklären der Landesinnungsmeister der Bäcker, Hans Trenker, und Schuldirektorin Brigitte Gasser Da Rui. Die Qualität eines Brotes bedarf keiner Zusätze, dafür sind die Tradition, das Wissen und das Können eines Bäckers gefragt.

Mit rund 120 Mitgliedsbetrieben und über 260 Verkaufsstellen gehört die Bäckerinnung im hds zu einer der bedeutendsten und traditionsreichsten Berufsgruppen in Südtirol.

 Zu Beginn der Veranstaltung referierte der bekannte deutsche Bäckermeister, Hermann Späth. „Gut ausgebildete Bäcker kennen auch in Zeiten von wirtschaftlichen Schwierigkeiten keine Krise. Fachleute mit Praxisbezug sind in ganz Europa gefragt wie noch nie. Dank dem erfolgreichen System der dualen Ausbildung kann ein Bäckerlehrling heute auch mit der Berufsmatura abschließen, anschließend studieren und sogar ein Professur annehmen“, betonte der Berufsexperte.

stol

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