Bereits 2021 war ein Rekordjahr für die heimische Exportwirtschaft mit Ausfuhren im Ausmaß von insgesamt 5,8 Milliarden Euro. <BR /><BR />Doch nun gibt es eine weitere Steigerung im ersten Quartal: Von Jänner bis März verkauften Südtirols Unternehmen – verglichen mit demselben Quartal 2021 - um 12,7 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland. Das Volumen erreichte laut Landesstatistikinstitut Astat 1,579 Milliarden Euro. <BR /><BR /><b>Deutlich mehr Ausfuhren von Südtirol nach Deutschland und Österreich</b><BR /><BR />Die Ausfuhren nach Deutschland gingen um 12,9 und jene nach Österreich um 31,3 Prozent nach oben. <BR /><BR />Die Exporte in die europäischen Nicht-EU-Länder verzeichneten einen Zuwachs von 21,7 Prozent, jene nach Amerika ein Plus von 20,1 Prozent und jene nach Asien von 15,2 Prozent. <BR /><BR /><b>Harald Oberrauch mahnt zur Vorsicht: „Wettbewerbsfähig zu bleiben wird immer schwieriger“</b><BR /><BR />Einen starken Exportanstieg beobachtete das Astat im Bereich elektrische Geräte (plus 64,9 Prozent), während die Ausfuhren der Fahrzeuge um 25,3 Prozent zurückgingen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="778208_image" /></div> <BR /><BR />Harald Oberrauch, der für die Internationalisierung zuständige Vize-Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol (UVS), unterstreicht den herausragenden Beitrag der exportierenden Unternehmen, lädt zugleich aber zu Vorsicht ein: „Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres, das bereits nicht einfach war, ist die Situation derzeit noch einmal wesentlich komplizierter.“<BR /><BR />Zu Rohstoffknappheit und Personalmangel seien nun auch noch explodierende Energiekosten sowie die Folgen des Konflikts in der Ukraine dazugekommen. „International wettbewerbsfähig zu bleiben, ist immer schwieriger, vor allem im Vergleich zu Konkurrenten aus Asien und den USA“, so Oberrauch.<BR />