Zwischen Jänner und April exportierten Südtirols Unternehmen Waren im Wert von 1,8 Milliarden Euro – ein Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025. Der Großteil der Exporte (71,7 Prozent) entfiel dabei auf andere EU-Staaten, während 28,3 Prozent außerhalb der EU geliefert wurden.<BR /><BR />Südtirols wichtigste Exportmärkte schneiden im ersten Quartal unterschiedlich gut ab. Die Ausfuhren nach Deutschland – dem mit Abstand wichtigsten Zielland – stiegen laut Astat um 1,8 Prozent, während die Exporte nach Österreich um 5,5 Prozent zurückgingen. Frankreich verzeichnete eine leichte Zunahme von 1,4 Prozent, Spanien ein sattes Plus von 22 Prozent. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Schweiz mit 11 Prozent Wachstum. <h3> Export in die USA geht um ein Viertel zurück</h3>Negativ sticht hingegen der US-Markt hervor: Die Exporte in die Vereinigten Staaten brachen um 25,6 Prozent ein. Zwar traten die Strafzölle erst im vergangenen August in Kraft, allerdings waren die Ausfuhren im Vorjahr aufgrund von Vorzieheffekten besonders stark gestiegen. Bedeutet: Viele US-Unternehmen haben ihre Käufe früher abgewickelt, um Zölle zu umgehen. <h3>Minus bei Fahrzeugen und elektrischen Geräten</h3>Gegenüber dem ersten Quartal 2025 verzeichneten drei der sechs Schlüsselsektoren Zuwächse. Den stärksten Anstieg meldete der Bereich Grundmetalle und Metallerzeugnisse mit einem Plus von 17,3 Prozent. Es folgten Maschinen und Apparate mit einem Zuwachs von 6,7 Prozent sowie Lebensmittel und Getränke mit plus 0,7 Prozent.<BR /><BR />Rückläufig entwickelte sich dagegen die Produktion von Fahrzeugen (minus 18,4 Prozent), elektrischen Geräten (minus 10,0 Prozent) sowie landwirtschaftlichen Erzeugnissen (minus 2,1 Prozent).