Mittwoch, 20. Mai 2015

Südtirols Konsumenten sind überdurchschnittlich optimistischer

In der Südtiroler Bevölkerung gibt es etwas mehr Optimisten als Pessimisten, was die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten zwölf Monaten angeht. Das besagt der Konsumklimaindex.

Das Konsumklima in Südtirol ist überdurchschnittlich, sowohl im nationalen als auch im internationalen Vergleich.
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Das Konsumklima in Südtirol ist überdurchschnittlich, sowohl im nationalen als auch im internationalen Vergleich. - Foto: © shutterstock

Das Vertrauen der Südtiroler Konsumenten steigt kontinuierlich. Das geht aus der Konsumentenbefragung des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hervor. Damit nähert sich der entsprechende Indexwert für April wieder den Werten von 2010 an. 

Der Konsumklimaindex erreichte im April einen Wert von +3,8 Punkten, mit einer Zunahme um 0,6 Punkte im Vergleich zur vorherigen Erhebung im Januar. 

Handelskammerpräsident Michl Ebner freut sich über das steigende Vertrauen der Südtiroler: „Immer mehr Bürger und Bürgerinnen sind zuversichtlich, dass sich die wirtschaftliche Lage in den kommenden Monaten spürbar verbessern wird. Diese positive Stimmung wird den Aufschwung unterstützen.“

Wirtschaftslage hui, Sparen pfui

Die Erwartungen der Konsumenten haben sich vor allem bezüglich der allgemeinen Wirtschaftslage und der Arbeitslosigkeit in Südtirol verbessert. Keine Besserung gab es hingegen bei den Einschätzungen der Befragten zu den persönlichen Sparmöglichkeiten und zur finanziellen Lage der eigenen Familie.

Das Konsumklima in Südtirol ist damit überdurchschnittlich, sowohl im nationalen als auch im internationalen Vergleich.

Arbeitslosigkeit dämpft Konsumklima in Italien

Auf Staatsebene ist das Konsumklima immer noch verhalten und im vergangenen Monat war es sogar rückläufig. Nach einer Verbesserung in den ersten drei Monaten des Jahres sank der Konsumklimaindex in Italien von -3,5 Punkten im März auf  7,4 im April.

Dies ist vor allem auf die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit und die wieder leicht steigenden Konsumpreise zurückzuführen. Eine leicht negative Entwicklung gab es auch auf gesamteuropäischer Ebene, von -1,3 Punkten im März auf -2,0 im April.

stol

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