Samstag, 25. August 2018

Südtirols Landwirtschaft heute und früher

Weniger Bauernhöfe, mehr Vieh, weniger landwirtschaftliche Nutzfläche, mehr Ernte: Auf diesen Nenner lässt sich die Entwicklung der Südtiroler Landwirtschaft in den 90 Jahren von 1926 bis 2016 bringen. Das Statistikinstitut ASTAT zeichnet diese Veränderungen anhand von ISTAT- und ASTAT-Daten sowie Daten der Landwirtschaftszählungen nach.

Einen wahren Höhenflug hat die Apfelwirtschaft in Südtirol seit 1926 hingelegt.
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Einen wahren Höhenflug hat die Apfelwirtschaft in Südtirol seit 1926 hingelegt.

Ein Beispiel gefällig? 1961 wurden in Südtirol 18.984 Bauernhöfe mit Rinderhaltung gezählt, in ihren Ställen standen im Durchschnitt 6 Rinder. 2010 hat sich das Bild nahezu auf den Kopf gestellt: Die rinderhaltenden Betriebe haben um 57 Prozent abgenommen. In den Ställen stehen stehen aber im Schnitt 16 Rinder – in Summe 132.784. 

Speckland Südtirol hält kaum noch Schweine

Noch krasser ist der Rückgang bei der Aufzucht von Schweinen. 1970 wurden in Südtirol noch auf 15.275  Bauernhöfe gezählt, auf denen Schweine gehalten wurden, und zwar 47.419 Stück. 2010 – Jahr der letzten Landwirtschaftszählung – gaben nur mehr 427 Hofbetreiber an, Schweine zu halten und zwar in Summe 4703 Stück. Ein Rückgang von über 90 Prozent!

Apfelwirtschaft

Einen wahren Höhenflug haben die Äpfel seit 1926 hingelegt. Die Anbaufläche in den 1930-er Jahren betrug 9091 Hektar, 2016 mit 18.560 Hektar ist es mehr als das Doppelte.  Und wurden vor rund 80 Jahren rund 61.470 Tonnen Äpfel geerntet, so sind es 2016 unglaubliche 1,06 Millionen Tonnen. 

D/lu

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol