<BR />Zwar haben mancherorts die Lifte noch bis zum Osterwochenende geöffnet, doch spätestens Mitte April ist mit dem Skifahren fast überall Schluss. Die vorläufige Bilanz der Skisaison fällt aus Sicht der Seilbahner positiv aus: Die Nachfrage blieb stabil. „Gerade der Start in die Wintersaison war sehr gut“, fasst Helmut Sartori, Präsident des Südtiroler Seilbahnverbandes, zusammen. <BR /><BR />Dies zeigen auch die vorläufigen Gästezahlen der ersten Saisonhälfte. Im Dezember verzeichnete Südtirol laut Astat rund 780.000 Ankünfte, ein Plus von 6,5 Prozent. Auch im Jänner stiegen die Ankünfte um 6,1 Prozent auf 733.000. In der zweiten Hälfte hätte der Betrieb jedoch nachgelassen. „Man merkt seit einigen Jahren, dass gerade am Anfang der Saison die Leute Skifahren wollen“, so Sartori. <h3>Förderungen der öffentlichen Hand seien wichtig</h3>Um auch künftig mit der Konkurrenz mithalten zu können, seien weitere Investitionen in die Anlagen notwendig. Südtirols Seilbahner haben hier bereits kräftig investiert: Laut Verband flossen 2023 insgesamt 161 Millionen Euro in den Sektor, davon 103 Millionen in Infrastrukturen und 34 Millionen in Betriebsgeräte wie Schneekatzen und Beschneiungsanlagen. <BR /><BR />Trotz der positiven Entwicklung warnt Sartori vor wachsenden Unsicherheiten. In einer Welt, in der Risiken für Investitionen kaum noch kalkulierbar seien, brauche es klare politische Signale. „Förderungen der öffentlichen Hand sind gerade für kleinere Seilbahnunternehmen wichtig, um sich weiterzuentwickeln“, betont der Verbandspräsident. Solche Förderungen seien nicht nur eine Stütze für die Betriebe, sondern eine Investition in die gesamte lokale Wertschöpfung.<h3> Energiepreise können Seilbahner unter Druck setzen</h3>Mit Blick auf die kommende Wintersaison bereiten vor allem die Energiepreise Sorgen. „Es gilt abzuwarten, ob sich die Preise wieder auf einem normalen Niveau einpendeln oder dauerhaft höher bleiben“, sagt Sartori. Davon werde auch die Preisgestaltung der Seilbahnbetreiber abhängen.