"Die Aufenthaltsdauer ist in den etablierten Märkten in den letzten 30 Jahren um rund 40% zurückgegangen. Statistiken und Gästebefragungen zeigen, dass Gäste aus entfernteren Märkten nicht nur länger in Südtirol bleiben, sondern auch eine signifikant höhere Ausgabebereitschaft haben", sagt Uli Rubner, Präsidentin von Südtirol Marketing.Deshalb seien verstärkte Internationalisierung und kreative Produktentwicklung das Gebot der Stunde.Weiter betont die Präsidentin von SMG, gehe es in Südtirol vor allem um qualitatives Wachstum mit höherer Wertschöpfung und Auslastung der Betriebe. Landeshauptmann Arno Kompatscher unterstreicht Rubners Aufruf, sich stärker an internationale Gäste zu wenden und ergänzt: “Tourismus ist oft mit Belastungen verbunden. Je höher die Tourismusintensität, desto höher ist auch die Belastung. Eine Steigerung der Wertschöpfung soll deswegen nicht unbedingt über ein Wachstum von Ankünften und Nächtigungen führen, sondern vor allem über die Qualität." stol