Jedes Jahr lockt die „Artigiano in Fiera“ als international anerkannte Verkaufsmesse über drei Millionen Besucher an. Vor Ort sind über 2900 Aussteller, die auf einer Fläche von 150.000 Quadratmetern dem Publikum ihre Produkte nicht nur vorführen, sondern auch verkaufen. Das Südtiroler Handwerk ist ein Eckpfeiler der heimischen Wirtschaft. Über 13.000 Unternehmen mit knapp 50.000 Beschäftigten üben im Land eine handwerkliche Tätigkeit aus. 36 Südtiroler Unternehmen sind auf der „Artigiano in Fiera“ vertreten und stellen sich auf einer Gemeinschaftsfläche von 1500 Quadratmetern vor. Davon sind 400 Quadratmeter dem Spezialitäten-Restaurant vorbehalten, in dem typische Gerichte serviert werden. Das Südtiroler Sortiment umfasst Möbel, Webereien, Bekleidung und Holzschnitzereien. Im Lebensmittelbereich hingegen reicht die Produktpalette von Gebäck, Speck und Wurstwaren bis hin zu Obst und Kräutern. „Wenn wir die Ergebnisse des letzten Jahres erreichen, sind wir zufrieden“„Wir haben auf der ‚Artigiano in Fiera‘ viele Stammkunden, die jedes Jahr bei unserem Stand vorbeikommen. Schon seit zehn Jahren nehmen wir an dieser Messe teil. Heuer präsentieren wir als Neuheit unsere Biolinie. Jedoch rechnen wir dieses Jahr mit keinen Zuwächsen, da durch die Steuererhöhungen der Konsum leidet, die Kunden verunsichert sind und der allgemeine Optimismus fehlt. Wenn wir die Ergebnisse des letzten Jahres erreichen, sind wir zufrieden“, erklärt Stefan Gruber, Geschäftsführer der Alpe Pragas GmbH, Früchte-Manufaktur aus Prags.Die Bergila GmbH aus Pfalzen, Hersteller von ätherischen Ölen und Kräuterprodukten, nimmt unter dem Motto „Seit 100 Jahren mit der Natur verbunden“ auf der Messe teil. „Die ‚Artigiano in Fiera‘ ist für uns die wichtigste Image-Messe, denn auf keiner anderen können wir ein Millionen-Publikum erreichen. Mit der hohen Qualität unserer Produkte haben wir in Norditalien ein sehr großes Potential, deshalb haben wir auf der Messe eine Produktvorstellung von A bis Z, um Neugier zu wecken und Transparenz zu zeigen. Wir geben dem Kunden die Möglichkeit, sich über Herkunft und Herstellung unserer Produkte ein Bild zu machen. So sind wir im Stande, den unsicheren Kunden zu überzeugen und eine langfristige Kundenbeziehung zu pflegen“, erläutert der Geschäftsführer der Bergila GmbH, Franz Niederkofler.