Sonntag, 27. August 2017

Südtirols Unternehmen setzen auf Olympia in Peking

Eine Delegation unter Führung von Landeshauptmann Arno Kompatscher reiste nach China, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen.

Landeshauptmann Arno Kompatscher bei einem Treffen mit der Generalsekretärin des OK der Olympischen Spiele, Han Zirong.
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Landeshauptmann Arno Kompatscher bei einem Treffen mit der Generalsekretärin des OK der Olympischen Spiele, Han Zirong.

Südtirols Unternehmen haben gute Chancen, bei den olympischen Spielen 2022 in Peking mitzumischen. Das war das Resümee einer Reihe von Treffen mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, die im Rahmen einer Unternehmerreise von IDM Südtirol nach China unter Führung von Landeshauptmann Arno Kompatscher organisiert wurden.

Wichtigstes Meeting war jenes mit Han Zirong, der Generalsekretärin des Organisationskomitees der olympischen Spiele, an dem auch zahlreiche weitere Verantwortliche für die Bauarbeiten und Organisation der Spiele teilnahmen.

Südtiroler Wintersportkompetenz gefragt

Die Vorbereitungen für die olympischen Winterspiele 2022 in Peking laufen bereits auf Hochtouren. „Derzeit sind wir in einer Phase, wo es um die Planung sämtlicher Bauarbeiten in den drei Regionen geht, in denen die Spiele stattfinden: Peking, Yanqing und Zhangjiakou“, sagte Han Zirong bei dem Treffen im Headquarter des Komitees in Peking.

Die große Wintersportkompetenz Südtirols sei sehr gefragt, so Zirong, man suche Partner mit Erfahrung und Wissen auf diesem Gebiet. Dabei sei eine Zusammenarbeit auch über die Spiele hinaus möglich, da die Chinesen zunehmend ihre Schwäche für Wintersportarten entdecken und es hier großes Potential für künftige gemeinsame Projekte gebe.

„Alpine Technologien und Wintertechnologien sind zwei große Stärkefelder von Südtirols Wirtschaft. Deshalb sind die Südtiroler Unternehmen an einer Zusammenarbeit sehr interessiert und könnten China bei der professionellen Vorbereitung der Spiele unterstützen – nicht nur mit Produkten, sondern auch mit entsprechenden Dienstleistungen“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher. „Das Angebot unserer Firmen beginnt bei der Planung und geht über den Bau und die Beschneiung bis zum Ticketing und Management von Skiressorts. Es ist ein umfassendes Komplettangebot von sehr hoher Qualität“.

Da zu den Vorgaben für die Ausrichtung der Spiele Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gehören, könne man sich auch im Bereich grüne Technologien einbringen – ein weiteres Stärkefeld Südtirols.

Gute Chancen auf Geschäftsbeziehungen

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit diesen hochkarätigen Persönlichkeiten dank der Begleitung durch unseren Landeshauptmann Termine vereinbaren zu können; die Teilnehmer der Unternehmerreise haben sich dabei als starke Plattform unter der Führung des Landeshauptmanns und von IDM präsentiert. Das erhöht die Chancen um ein Vielfaches, mit den chinesischen Partnern ins Geschäft zu kommen“, sagte IDM-Präsident Hansi Pichler, der ebenso wie IDM-Direktor Hansjörg Prast auch an der Reise teilgenommen hat.

stol

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