Donnerstag, 09. Juni 2016

Südtirols Zimmerer Hand in Hand

Die Berufsgruppe im lvh und der Verein der Südtiroler Zimmerer streben zukünftig eine verstärkte Zusammenarbeit an. Jede Organisation wird für das Zimmerhandwerk wichtige Aufgaben übernehmen.

Im Bild (von links): Andreas Raffeiner und Richard Nagler
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Im Bild (von links): Andreas Raffeiner und Richard Nagler

Gemeinsam für ihre Forderungen einstehen wollen künftig die Zimmerer im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister und der Verein der Südtiroler Zimmerleute. „Seit längerem ist es der Wunsch beider Organisationen, wieder vermehrt zusammenzuarbeiten“, erklärt Richard Nagler, Obmann der Zimmerer im lvh.

„Wir wollen beide etwas für den Beruf des Zimmerers erreichen – und gemeinsam schaffen wir das leichter als getrennt.“ Vor kurzem wurde die Zusammenarbeit deshalb offiziell besiegelt: Mit Arnold Wiedenhofer und Andreas Raffeiner wurden zwei Vertreter des Vereins der Südtiroler Zimmerleute in den Berufsbeirat im lvh kooptiert.

Künftig werden sich die Vertreter des Vereins vor allem um die Weiterführung und das Wahren aller traditionellen und kulturellen Belange dieses wunderbaren, Jahrtausende alten Berufs kümmern. Die Vertreter des Wirtschaftsverbandes werden sich hingegen um die Angelegenheiten auf politischer und wirtschaftlicher Ebene sowie die Weiterbildung kümmern.

In den nächsten Wochen und Monaten werden die Zimmerer gemeinsam neue Wege einschlagen: „Wir wollen vor allem, dass unser Beruf in der Öffentlichkeit wieder stärker wahrgenommen wird, dass der ruinöse interne Preiskampf endlich aufhört und dass unsere Lehrlinge weiterhin die Ausbildung genießen können, die sie brauchen und sich verdienen“, betont Andreas Raffeiner, Präsident des Vereines.

stol