Der Landeshauptmann zog dabei folgendes Fazit: "Es war wichtig zu sehen, dass alle an einem Strang ziehen, um das Bestmögliche für die betroffenen Arbeiter zu erreichen." Zudem unterstrich Kompatscher, dass sich alle Beteiligten ihrer Rolle bewusst seien: "Wir tragen alle gemeinsame Verantwortung für die Arbeiter: die Politik, der Konzern und auch die Gewerkschaften", so der Landeshauptmann."Das wichtigste unmittelbare Ziel ist nun, in Rom die Genehmigung des außerordentlichen Lohnausgleichs bis November zu erreichen", so Kompatscher, der selbst entsprechende Gespräche im zuständigen Ministerium führen wird.Auch Arbeitslandesrätin Stocker pocht auf die Genehmigung des Lohnausgleichs: "Diese wäre eine große Erleichterung, weil sie verhindern würde, dass die Betroffenen unmittelbar auf der Straße stehen", so Stocker. "Zudem würde sich die Chance für das Land ergeben, längerfristig angelegte Möglichkeiten der Umschulung bzw. Nachqualifizierung zu schaffen", so die Landesrätin, die betonte, dass diese Möglichkeiten zielgerichtet und treffsicher auf die einzelnen ehemaligen SunEdison-Arbeiter abgestimmt werden könnten.