Das entsprechende Zertifikat überreichte der Chef der Europäischen Luftsicherheit-Agentur EASA am Freitag bei einer Zeremonie in Moskau dem Hersteller Suchoi, wie das Unternehmen mitteilte. Suchoi kann den Superjet damit in alle EU-Staaten sowie weitere Länder verkaufen, welche die EASA-Normen anwenden.Der Superjet 100 gilt als große Hoffnung der russischen Luftfahrt-Industrie, die sich seit dem Ende der Sowjetunion im Niedergang befindet. Das Flugzeug bietet rund hundert Passagieren Platz und kann somit als Regionaljet eingesetzt werden. Damit tritt es in Konkurrenz zu dem kanadischen Flugzeugbauer Bombardier und der brasilianischen Firma Embraer.Am Superjet 100 sind auch europäische Firmen beteiligt.