Freitag, 22. Januar 2021

SVP-Arbeitnehmer reagieren auf Kritik

Viele Arbeitnehmer – gerade im Gastgewerbe und im Handel – haben Coronakrise und Lockdown hart getroffen: lange Monate in der Lohnausgleichskasse, verspätete oder ausbleibende Zahlungen, drohender Arbeitsplatzverlust. Auch Kritik wurde laut, die Politik interessiere sich nicht für ihre Belange. Nun reagieren die SVP-Arbeitnehmer mit einer Pressemitteilung.

Lockdown und Krise haben besonders Arbeitnehmer im Gastgewerbe und im Handel wirtschaftlich getroffen: Ihre Vertreter schlagen Alarm und bemängeln fehlende Unterstützung.
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Lockdown und Krise haben besonders Arbeitnehmer im Gastgewerbe und im Handel wirtschaftlich getroffen: Ihre Vertreter schlagen Alarm und bemängeln fehlende Unterstützung. - Foto: © shutterstock
Die Vertretung der Arbeitnehmer in der SVP – die Vorsitzende Magdalena Amhof und ihre Stellvertreterin Waltraud Deeg – schreibt, im Zentrum der jüngsten Landessozialausschusssitzung sei die Lage am Südtiroler Arbeitsmarkt gestanden, die sich immer mehr zuspitze: „Erstens fordern wir mehr Geld für das Sozialressort, damit wir diese Förderschiene erweitern und fördern können. Zweitens, denn das hat uns diese Krise vor Augen geführt, müssen Arbeitsmodelle, wie z.B. im Tourismus und in der Saisonarbeit, neu verhandelt werden.“

Ziel müsse es sein, „Saisonangestellte in Ganzjahresstellen zu bekommen“, um die Zeit außerhalb der Saison nicht immer mit Arbeitslogengeld überbrücken zu müssen. „Der Ball liegt hier allerdings bei den Sozialpartnern, denen die SVP-Arbeitnehmer im Rahmen ihrer Möglichkeiten volle Unterstützung zusagen.“

Amhof und Deeg: „Es muss nicht lange darum herumgeredet werden: Die Lage in der sich insbesondere Beschäftigte im Tourismus und der Saisonarbeit befinden, ist kritisch und es besteht dringender Handlungsbedarf. Jetzt müssen wir uns aber darüber unterhalten, die Förderschienen zu erweitern und ergänzen. Dafür wird aber eine Umverteilung von Geldern notwendig – denn der Geldtopf ist nicht unendlich! In Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und den Sozialvertretern wurde die Lage immer wieder bewertet und daraus unsere Position bezogen.“

stol