Samstag, 25. März 2017

Swarovski 2016 mit stagnierendem Umsatz von 3,37 Mrd. Euro

Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski hat im Jahr 2016 einen stagnierenden Umsatz von 3,37 Mrd. Euro (2015: 3,36 Mrd.) verzeichnet. Dies berichtete die „Tiroler Tageszeitung“ in ihrer Samstagsausgabe. Ursprünglich hatte man mit einem Umsatzplus von vier Prozent gerechnet, sagte Konzern-Sprecher Markus Langes-Swarovski gegenüber der „TT“.

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Das erste Halbjahr sei aber deutlich unter den Erwartungen geblieben, in der zweiten Jahreshälfte habe sich die Geschäftslage dann jedoch spürbar verbessert, meinte Langes-Swarovski.

Der Kristallbereich, die größte der drei wesentlichen Sparten des Unternehmens, setzte erneut etwa 2,6 Mrd. Euro um. Der Umsatz des Schleifmittelherstellers Tyrolit ging von 644 Mio. Euro im Jahr 2015 im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 auf 635 Mio. Euro zurück. Die Swarovski Optik konnte hingegen von 133 Mio. Euro auf 136 Mio. zulegen.

Im Kristallbereich beschäftige Swarovski laut „TT“ weltweit rund 27.000 Mitarbeiter. Etwa 100 neue Swarovski-Shops seien im vergangenen Jahr eröffnet worden, damit stieg deren Anzahl auf rund 2.800 in 170 Ländern. Tyrolit beschäftige 4.300 Mitarbeiter und Swarovski Optik 850. In Tirol habe die Swarovski Gruppe 6.600 Mitarbeiter, 4.800 am Konzern-Hauptsitz in Wattens.

Durch die Terrorangst habe es im Tourismus vor allem Einbrüche bei den Asiaten gegeben. Das sei primär in den Swarovski-Kristallwelten zu spüren gewesen, die mit 622.000 Besuchern noch hinter den Plänen nach dem 34 Mio. Euro teuren Ausbau zurückblieben.

Für 2017 sei ein vierprozentiges Umsatzplus geplant, blickte Langes-Swarovski gegenüber der „TT“ in die Zukunft.

apa

stol