Zwar verletzen die von dem Unternehmen bis vor einigen Jahren angebotenen steuerbegünstigten Lebensversicherungen für reiche Amerikaner nach Ansicht von Konzernchef Bruno Pfister keine Steuergesetze.„Man muss aber damit rechnen, dass im Rahmen des Informationsflusses von Schweizer Banken an US-Behörden irgendwann auch unser Name auftaucht“, sagte er am Mittwoch. Swiss Life sei von den US-Behörden bisher nicht kontaktiert worden und auch nicht von sich aus an diese herangetreten, erklärte Pfister. Seit 2012 schließe der Konzern mit US-Kunden keine solchen Verträge mehr ab.Die US-Steuerbehörden nehmen einem Zeitungsbericht zufolge nach den Banken auch Schweizer Versicherer wegen möglicher Beihilfe zur Steuerhinterziehung für reiche Amerikaner ins Visier.Die amerikanischen Behörden ermitteln bereits seit einigen Jahren gegen ein gutes Dutzend Schweizer Banken wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung.apa/reuters/sda