„Rom zwackt dem Land Geld ab, das Land kürzt den Gemeinden 66 Mio. Euro und weil damit die Gemeinden in die roten Zahlen rutschen, gibt es keine Reduzierung der zweiten IMU-Rate“, so fasst der Südtiroler Wirtschaftsring (SWR) die Meldungen der vergangenen Tage zusammen (STOL hat berichtet).Vor gut einem Monat habe der Tenor ähnlich gelautet: Die Gemeinden müssten zusätzlich zum staatlichen Anteil Millionen an Euro abgeben und deshalb fehle der Raum für Vergünstigungen.SWR: „Bozen soll ähnliche Maßnahme wie Trient ergreifen“Der SWR habe deshalb vorgeschlagen eine ähnliche Maßnahme wie in Trient zu ergreifen: „Dort wurden per Landesgesetz 15 Millionen Euro zur Entlastung der Unternehmen über eine Reduzierung der Wertschöpfungssteuer IRAP vorgesehen“, so SWR-Präsident Hansi Pichler.Der SWR stehe nach wie vor „nahtlos“ zu diesem Vorschlag.„Mit dem IRAP-Hebel kann das Land die IMU-Belastung abfedern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit nicht nur der Betriebe, sondern auch des Standorts steigern“, so Pichler.stol