Der Staatsstreik wurde von den Gewerkschaften Fegica-Cisl, Faib-Confesercenti und Figisc/Anisa Confcommercio ausgerufen.Gestreikt werden soll vom 11. Dezember ab 19 Uhr bis zum 14. Dezember um 7 Uhr.Auch auf den Autobahnen wollen die Tankstellenbetreiber streiken: von 22 Uhr am 11. Dezember bis um 22 Uhr am 13. Dezember.Der Streik wurde am Montag noch einmal bestätigt. Die Tankstellenpächter wollen damit u.a. eine Erneuerung der nationalen Kollektivverträge erwirken.Diskutiert werden soll auch über die Probleme der Autobahn-Tankstellen, über eine Neuordnung des Verteilernetzes und über eine Streichung von Tankstellen sowie über die hohen Kosten beim Bezahlen mit Bankomat oder Kreditkarte.Gespräche hätten zwar stattgefunden, es habe jedoch „keinen Platz für Verhandlungen gegeben“, hieß es seitens der Gewerkschaften.Südtirol: „Alle Mitglieder dazu aufgerufen, zu streiken“„Wir haben alle Mitglieder dazu aufgerufen, zu streiken“, unterstreicht Wolfgang Angerer, Präsident der Tankstellenpächter im hds, gegenüber STOL.Allerdings sei die Streikbeteiligung in Südtirol aus Erfahrung stets gering: „Am letzten Tankstellenstreik haben sich 20 bis 30 Prozent der Betreiber beteiligt.“Angerer hofft, dass das diesmal anders sein könnte. Denn: Die wirtschaftliche Lage sei kritisch.„Es gibt diesmal einfach Gründe, aus denen man unbedingt streiken müsste. Die Gesellschaften tun mit uns, was sie wollen: Sie halten keine Verträge ein, wir müssen bei Werbeaktionen mitzahlen usw.“Auch die hohe Benzinsteuer mache den Tankstellenpächtern zu schaffen. „Weniger Verkauf, weniger Umsatz, weniger Gewinn“, fasst Angerer zusammen.Er selbst werde sich mit seiner Tankstelle auf der MeBo auf jeden Fall am Streik beteiligen.Sicher nicht streiken wird der private Tankstellenbetreiber „Kostner", hieß es am Montagnachmittag.ba