<b>Gastbeitrag von Mauro Stoffella</b><BR /><BR />Dieser enorme Energiebedarf übertrifft den von mehr als 100 Ländern (es gibt 195 Staaten weltweit) und verdeutlicht den erheblichen Einfluss der Tech-Giganten auf die Umwelt. <BR /><BR />Die Ankündigung: Beide Unternehmen haben sich verpflichtet, bis zum Ende des Jahrzehnts kohlenstofffrei bzw. kohlenstoffnegativ zu werden. Wir werden sehen.<h3> Anstieg der Emissionen auf 5,8 Millionen Tonnen CO<Texttief>2</Texttief> </h3>Nicht viel besser geht es dem Online-Riesen im Paketversand: Laut einer Studie von „Stand.earth“ sind die Emissionen durch Amazons Paketversand in den USA seit 2019 um 75 Prozent auf 5,8 Millionen Tonnen CO<Texttief>2</Texttief>-Äquivalente im Jahr 2022 gestiegen.<BR /><BR />Eine Ursache ist die vermehrte Nutzung von Flugzeugen, deren Emissionen um 67 Prozent zunahmen. Und: Trotz Investitionen in Elektrofahrzeuge sind die Ausstoßwerte der Lieferfahrzeuge in den USA um 194 Prozent gewachsen.<h3> „Climate Pledge“ erfolglos?</h3>In der Nähe von E-Commerce-Logistikzentren ist in den USA die Luftverschmutzung signifikant gestiegen: Zwischen 2010 und 2021 erhöhte sich die Anzahl der Lagerhäuser um 117 Prozent, wodurch Nachbarschaften in Windrichtung einen Anstieg der Stickstoffdioxidverschmutzung um fast 20 Prozent erlebten.<BR /><BR />Detail am Rande: Besonders betroffen sind davon Gemeinden mit einem hohen Anteil an asiatischen und hispanischen Bewohnern, die in den Gebieten mit den meisten Lagerhäusern um 290 bzw. 240 Prozent überrepräsentiert sind.<BR /><BR />Ist also „Climate Pledge“ nur ein Feigenblatt? 2019 gründete un<?TrVer> ter anderem Amazon diese Initiative. Seitdem sind 514 führende Unternehmen der Welt diesem Versprechen beigetreten. Der „Climate Pledge“ besteht in der Verpflichtung, den CO<Texttief>2</Texttief>-Nettoausstoß bis 2040 auf null zu reduzieren.<BR /><BR />Da fragt man sich, was schlimmer ist: Mit niedrigen Preisen und einer riesigen Produktauswahl locken E-Commerce-Plattformen aus dem asiatischen Raum zum schnellen Kauf. Dabei werden die Anforderungen der Europäischen Union (EU) an Produktsicherheit kaum eingehalten.<h3> Viele Produkte aus Asien weisen Mängel auf</h3>Nun wiesen mehr als 95 Prozent von 800 überprüften Produkten asiatischer E-Commerce-Plattformen – darunter Kleidung, Spielzeuge, Schwimmhilfen, Tätowiermaschinen und -nadeln, Sonnenbrillen, Schutzhelme und Laserpointer – laut <?Uni SchriftWeite="94ru"> einer Stichprobe des Regierungspräsidiums<?_Uni> Darmstadt und des Zolls Mängel auf. <BR /><BR />Laut „Zeit.de“ wurden sowohl Sicherheits<?Uni SchriftWeite="93ru"> mängel als auch formale Verstöße<?_Uni> festgestellt, darunter das Fehlen von EU-Produktverantwortlichen und von Bedienungsanleitungen in deutscher Sprache. Geprüfte La<?TrVer> serpointer etwa überschritten den Strahlungsgrenzwert um das 300-fache. <BR /><BR />Also Achtung bei der nächsten PowerPoint-Präsentation, wohin Sie mit dem Pointer zielen, wenn Sie nicht genau wissen, woher er kommt.