Es müsse endlich in technische Strukturen investiert werden, um den „Braindrain“ der Südtiroler Köpfe zu stoppen, so Durnwalder.Bis 2016 soll Technologiepark stehen Ab 2016 solle im Technologiepark, der die gesamte Alumix umfasst, getüftelt und laboriert werden. Bis dahin müsse das Projekt realisiert sein, steckte der Landeshauptmann am Montag die weitere Vorgangsweise ab.Auf dem ehemaligen Alumix-Gelände, insgesamt 60 Hektar, will das Land in den kommenden Jahren 54 Millionen Euro in die Sanierung der bestehenden Bausubstanz und in die Infrastruktur investieren. Weitere 6 Millionen Euro stelle die Landesregierung der BLS (Business Location South Tirol) für die Ansiedlung von Betrieben zur Verfügung.Modularer Aufbau des Parkes Der Park solle modular aufgebaut sein, also je nach Bedarf können Bereiche für Unternehmen oder private Forschungseinrichtungen an die zentralen Gebäude angegliedert werden, erklärte Durnwalder.In der „Zentralstruktur“ werden hingegen Laboratorien, Werkstätten und Büros für die Universität, die Eurac und das TIS geschaffen.„Insgesamt werden 200.000 Kubikmeter verbaut, davon sind 150.000 Kubikmeter bereits bestehende, zum Teil unter Denkmalschutz stehende Bausubstanz“, betonte der Landeshauptmann.Sieben Millionen Euro seien bisher in die Sanierung des Erdreichs geflossen, weitere 60 Millionen seien für die Verwirklichung des Parks vorgesehen. "Davon gehen sechs Millionen Euro an die BLS, die damit Unternehmen ansiedeln soll, die in der Struktur Forschung und Produktentwicklung betreiben", erläuterte Durnwalder weiter.70 Anfragen von Unternehmen Die Nachfrage sei nicht zu unterschätzen: „Wir haben bereits 70 Anfragen von Unternehmen erhalten, die ernsthaftes Interesse für eine Ansiedelung zeigen. Das bedeutet, wir müssen umgehend reagieren“, betonte Durnwalder und den Gebäudekomplex fertigstellen.Für das heurige Jahr hat die Landesregierung eine Investition von 10 Millionen Euro vorgesehen.joi/lpa