Das Konzept für den Technologiepark in Bozen Süd sieht vor, im ehemaligen Alumix-Gebäude Hörsäle und Werkstätten für die Uni zu errichten. Würde man nun allein mit diesem Baustein des Parks starten, widerspräche dies all dem, was man in den vergangenen Monaten im Gespräch mit den Sozialpartnern und Interessenten auf den Weg gebracht habe, so Bizzo."Der Park erfüllt seinen Zweck schließlich nur dann, wenn er Unternehmen, Forschungseinrichtungen und das TIS vernetzt und so Synergien schafft", erklärte der Landesrat.Bizzo erinnert zudem daran, dass alle Erhebungen klar zeigten, dass Unternehmen, die sich im Technologiepark ansiedeln wollen, weit mehr Dienstleistungen und Einrichtungen verlangten, als nur Hörsäle und Werkstätten der Uni. Der Landesrat betonte: "Würden wir demnach dem Vorschlag des Unternehmerverbands folgen, könnte sich kein Umfeld entwickeln, das Human- und unternehmerisches Kapital anziehen würde.“ Der Vorschlag sei nur geeignet, die logistischen Probleme der Uni Bozen zu lösen. Es würde an Büros fehlen und an Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zwischen Wissenschaftlern und Unternehmen, erklärt Bizzo.Zudem verwies der Landesrat auf einen technischen Grund, warum eine geschrumpfte Version des Parks kaum zu verwirklichen sei: „Alle technischen Anlagen seien in einem anderen als dem Alumix-Komplex geplant, ohne sie würden auch die Hörsäle und Werkstätten nicht funktionieren.“"Ich verstehe den erneuten Rückzieher des Unternehmerverbands nicht, weil er nach etlichen Fortschritten kommt, die wir gemeinsam erzielt haben, und zwar in den Bereichen Forschung, Führung und Finanzierung des Parks", so der Landesrat. Wolle man ein erfolgreiches Modell schaffen, könne man ein Konzept nicht nur zur Hälfte umsetzen oder noch Jahre zuwarten, so Bizzo, der betonte: „Vielmehr müssen wir den Mut haben, klare Entscheidungen zu treffen.“