Den Plan hat sie am Freitag in der Aula Magna der Freien Universität Bozen vorgestellt.Nach Gesprächen mit vierzig lokalen Organisationen, Institutionen und Unternehmen fasste die Arbeitsgruppe zusammen: Um exzellente Forschung zu erreichen, muss sich Südtirol entscheiden, auf welche Sektoren es setzen will.Der Strategieplan schlägt solche Sektoren vor: zum einen den Schwerpunkt Klimahaus/Energieproduktion, Lebensmitteltechnologie sowie alpine Technologie; zum anderen Computation und ICT for Automation.Ebenso sind im Plan für jedes Forschungsfeld Aufgaben aufgelistet sowie die vorhandene und notwendige Laborausstattung. Die dazu nötigen Geldmittel belaufen sich auf 42 Millionen Euro in den ersten fünf Jahren.Südtirol soll dadurch seine Kompetenzen besser nutzen können, so die Arbeitsgruppe.„Uns ist allen klar, dass die Forschungsschwerpunkte bestens von den heute schon bestehenden Einrichtungen vorangetrieben werden können“, sagte dazu Stefan Pan, der Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol. Vorrangig seien beim Technologiepark jedoch nicht die Investitionen in Bauten und Inventar, sondern die in Südtirols Fachwissen: in kompetente Mitarbeiter und in Forschungseinrichtungen, die sich austauschen und gegenseitig befruchten.Laut Pan müssten Forschung und Innovation müssten Hand in Hand. Dies sei durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Universität und Unternehmen, die auf Innovation setzen, möglich, so Pan weiter.stol