Das Werk soll bis zum Jahr 2020 mehr Lithium-Ionen-Akkus produzieren als heute alle Fabriken weltweit zusammen, wie Tesla am Mittwoch im Firmenblog erklärte. Mithilfe der Fabrik sollen die eigenen Autoverkäufe von zuletzt 22 500 im Jahr auf eine halbe Million hochgeschraubt werden.Tesla will 2 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro) in die sogenannte Gigafactory stecken, insgesamt soll sie 4 bis 5 Milliarden Dollar kosten. Zur Realisierung hat sich Tesla deshalb Partner gesucht. Wer diese sind, darüber schwieg sich das Unternehmen zunächst aus.Medien hatten zuvor von Gesprächen mit dem japanischen Elektronikkonzern Panasonic berichtet, der schon jetzt Batterien zuliefert.Hinter den hochfliegenden Plänen steckt Multi-Unternehmer Elon Musk. Er war einer der Gründer des Internet-Bezahldienstes PayPal, hat mit seinem Unternehmen SpaceX den privaten Raumfrachter „Dragon“ zur Internationalen Raumstation ISS geschickt, mischt bei der Solarfirma SolarCity mit und will mit dem superschnellen Transportmittel „Hyperloop“ die US-Metropolen San Francisco und Los Angeles in 35 Minuten verbinden. Musk gründete auch Tesla und ist dort Chef.Nach seinen Plänen soll schon in diesem Jahr mit dem Bau der Batteriefabrik begonnen werden. Als Standort stehen die US-Bundesstaaten Nevada, Arizona, New Mexico und Texas zur Wahl. Geht alles glatt, soll die Produktion 2017 anlaufen und damit passend für den Start des neuen Massenmodells.dpa