Am stärksten gestiegen sind im September im Vergleich zum September des vergangenen Jahres die Preise im Gastgewerbe, wie das Statistikamt der Gemeinde Bozen am Mittwoch mitteilte. Sie legten im Schnitt um 4,8 Prozent zu. <BR /><BR />Der zweitstärkste Anstieg des Preisniveaus wurde mit einem Plus von 2,8 Prozent im Bereich der Gesundheitspflege (fachärztliche Dienstleistungen, pharmazeutische Produkte usw.) verzeichnet sowie im Kapitel „Sonstige Waren und Dienstleistungen“, worunter unter anderem Juwelierwaren, Kfz-Versicherungen und private Krankenversicherungen fallen. <BR /><BR /><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab in unserer Frage des Tages!</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="284726" data-topic="interests-properties-sp" data-autoplay></div></div> <BR /><BR />Weniger als im Vorjahr – genau 7,5 Prozent - kostete dagegen fast alles, was im Kapitel „Nachrichtenübermittlung“ zusammengefasst ist, allen voran Mobiltelefone. <BR />Ein Rückgang des Preisniveaus ist auch im Verkehrs- und Transportwesen (minus 1,2 Prozent) zu sehen. So sind Diesel und Benzin sowie Flüge beispielsweise günstiger als im September 2023. <BR /><BR /><BR />Auch italienweit ist die Inflation zuletzt zurückgegangen. Sie sank von 1,1 Prozent im August auf 0,7 Prozent im September, wie das Statistikamt Istat am Mittwoch mitteilte. Das ist der tiefste Wert seit Jahresbeginn. <BR /><BR />In Südtirol war die niedrigste Inflation heuer im Mai mit 0,8 Prozent gemessen worden, in den darauffolgenden Monaten hatte sie stetig zugelegt und war im August überraschend auf 2,5 Prozent gesprungen. Experten hatten bereits damals damit gerechnet, dass die Inflationsrate wieder sinken würde ( <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/steigen-die-preise-in-suedtirol-weiter-in-die-hoehe-das-sagt-der-experte" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">„STOL“ hat berichtet</a>).