Ebenfalls bestätigt wurden seine beiden Stellvertreter Viktor Peintner und Bernhard Burger sowie der Vertreter der extremen Bergbauern Oswald Schwarz. Neu ist der Ladinervertreter Walter Valentin aus Abtei. Eine der Hauptaufgaben für die kommenden fünf sei es, den Konsumenten die Landwirtschaft noch besser zu „erklären“, so Tiefenthaler. Dazu solle auch das UNO-„Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe“ dienen, für das eine Reihe von Aktionen geplant sind. Direktor Siegfried Rinner sieht die Landwirtschaft vor großen Herausforderungen. „Die Ansprüche der Bevölkerung und des Marktes an die Betriebe steigen. Wir haben bisher gut gearbeitet, in Zukunft müssen wir aber noch besser werden.“ Die Politik rief er dazu auf, die Landwirtschaft auch in Zukunft ernst zu nehmen. Ein Schwerpunkt des Bauernbundes bleibt der ländliche Raum. Um diesen attraktiv zu halten, haben Bauernbund und Gemeindenverband die „Plattform LAND“ gegründet. „Mit weiteren Partnern wollen wir den ländlichen Raum weiterentwickeln und die Rahmenbedingungen verbessern. Ziel muss sein, die Abwanderung zu stoppen bzw. verhindern, dass es dazu kommt“, erklärte Tiefenthaler. Dazu müssten Arbeitsplätze geschaffen und funktionierende Infrastrukturen erhalten bleiben. Gegen allzu viel Zentralisierung werde sich der Südtiroler Bauernbund wehren.