Im Jahr 2010 begleitete das TIS Innovationsprojekte mit einem Volumen von 20 Millionen Euro. Laut einer aktuellen Studie des Unternehmerverbandes investieren die 20 innovativsten Unternehmen Südtirols ca. 100 Millionen Euro jährlich in Innovation. Neue ProduktentwicklungenIm Jahr 2010 bewerteten die TIS Mitarbeiter diesbezüglich 91 Produktideen und sorgten in 84 dieser Fälle, dass für die Produktentwicklung die richtige Technologie zur richtigen Zeit, am richtigen Ort war. Als Beispiel für Produktentwicklung im Jahr 2010 gilt die Entwicklung einer Weltneuheit im Treppenbau, bei der das TIS dem Sarntaler Unternehmen Metall Concept mit Materialrecherchen, Computersimulationen und Rapid Prototyping helfend zur Seite stand. Suche nach KooperationspartnernIm Bereich des Networkings konnten 2010 in den sechs Clustern und den zwei Exzellenznetzwerken des TIS 217 Mal die richtigen Kooperationspartner zusammengebracht werden. „Dabei kann es sich um Prüflabore, Zertifizierungsstellen, aber auch um andere Unternehmen handeln, die wir mit dem Unternehmen zusammenbringen, das sich auf der Suche nach einem Kooperationspartner befindet“, erläuterte TIS Direktor Hubert Hofer. Highlights waren die Gründung des Clusters Zivilschutz & Alpine Sicherheit und die Gründung des Netzwerks „Südtiroler Wirtshausbrauereien“.Sensibilisierung von Unternehmen2010 wurden 215 Workshops, Seminare, Fachtagungen und Veranstaltungen durchgeführt. Fast 3.600 Unternehmer wurden durch diese „Wissenstransfer-Maßnahmen“ erreicht. 4.500 Besucher kamen zusätzlich zur Langen Nacht der Forschung im September 2010. „Das TIS zeigte hier den Südtiroler Bürgern die Wichtigkeit des Zusammenspiels zwischen Forschung und Innovation auf“, so TIS Präsident Nikolaus Tribus.Unternehmensgründungen Im TIS Gründerzentrum wurden seit seinem Bestehen 86 Unternehmen gegründet und aufgenommen, 86 Unternehmen sind heute noch aktiv. Das entspricht einer Überlebensrate von 90,8 Prozent - weit über dem internationalen Durchschnitt.