Freitag, 13. April 2018

Tischler: Zwischen Tradition und Digitalisierung

Bei der Jahreshauptversammlung der Tischler des Landesverbandes der Handwerker (lvh) im NOI Techpark standen die Chancen der Digitalisierung im Fokus. Denn modernste Maschinen und Software gehören mittlerweile zum Arbeitsalltag der Tischler.

Symbolbild.
Badge Local
Symbolbild. - Foto: © shutterstock

Die Tischler beschäftigen die Digitalisierung der Produktion, ein durchgehender Datenfluss von der 3D-Konstruktionssoftware bis hin zur Fertigungsplanung und das Automationspotenzial verschiedener Arbeitsschritte. Dadurch entstünden neue Entwicklungs- und Wachstumschancen, betonte Obmann Michael Gruber: „Viele Arbeitsschritte wurden bereits automatisiert, dafür sind andere neu dazugekommen. Als Tischler schaffen wir aber immer noch individuelle Produkte.“

Kundenberatung weiterhin wichtig

Besonders wichtig sei weiterhin, Kunden professionell zu beraten und Arbeiten verlässlich zu erledigen. Außerdem müsse man in die Aus- und Weiterbildung investieren. „Die Ausbildung endet nicht mit dem Gesellen- oder Meisterbrief. Eine kontinuierliche Fortbildung ist heute die Voraussetzung, um am Markt bestehen zu können“, sagte Gruber.

Obmann Michael Gruber. - Foto: lvh 

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde der Berufsbeirat gewählt. Als Obmann wurde Michael Gruber aus Brueck bestätigt. In den Berufsbeirat gewählt wurden Helmuth Brunner, Harald Laimer, Karl Messner, Hugo Michaeler, Klaus Nagler, Elmar Obwexer, Josef Pichler, Matthias Prast, Johann Unterberger, Peter Zischg und Franz Torggler.

stol

stol