Die BayernLB ist nach Angaben eines ehemaligen Mitarbeiters auf die Milliardenkatastrophe mit der Hypo Alpe Adria zugesteuert wie die Titanic auf den Eisberg.Die Probleme der österreichischen Bank seien bereits vor dem Kauf im Jahr 2007 klar ersichtlich gewesen, sagte der Diplom-Kaufmann am Montag als Zeuge im Münchner Strafprozess gegen die ehemaligen Vorstände der Landesbank. „Ich hab' selten so ein schlechtes Unternehmen gesehen.“Für ihn kamen die verheerenden Konsequenzen aus der Übernahme daher nach eigenen Angaben nicht überraschend. Mit seiner Aussage spielte der 51-Jährige der Staatsanwaltschaft in die Hände, die Ex-Vorständen vorwirft, die HGAA nach dem Motto „Augen zu und durch“ gekauft und den Steuerzahlern in Bayern damit einen Milliardenverlust eingebrockt zu haben.dpa