Dienstag, 13. März 2018

„Tourismus ist der relevante Wirtschaftsfaktor in Südtirol“

Wie viel Tourismus verträgt eine Destination? Dieser Frage geht am Dienstag eine Expertenrunde in einer Studie in der Eurac in Bozen nach.

Wie viel Tourismus verträgt eine Destination? Dieser Frage geht heute eine Expertenrunde in einer Studie in der Eurac in Bozen nach.
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Wie viel Tourismus verträgt eine Destination? Dieser Frage geht heute eine Expertenrunde in einer Studie in der Eurac in Bozen nach. - Foto: © D

Es brauche eine Art Besucherlenkung, die für ein ausgewogenes Verhältnis sorge, sagt Harald Pechlaner, Leiter des Eurac-Instituts für Regionalentwicklung und Professor für Tourismus an der Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Man dürfe aber nicht den Fehler machen und den Tourismus verteufeln, ganz im Gegenteil, so Pechlaner im "Dolomiten"-Interview (Dienstag-Ausgabe): „Der Tourismus ist der absolut relevante Wirtschaftsfaktor in Südtirol." 

„Dolomiten“: Herr Pechlaner, der Begriff „Overtourism“ ist derzeit in aller Munde...

Harald Pechlaner: Das stimmt. Ich war vergangene Woche auf der „Internationalen Tourismusbörse ITB“ in Berlin, um dort eine Studie zu diesem Thema zu präsentieren. Und „Overtourism“ war in der Tat eines der am meisten diskutierten Themen des „ITB“-Kongresses.

„D“: Wie bewerten Sie die Situation in Südtirol?

Pechlaner: Es gibt Projekte, wie DolmitesVives, also die temporäre Sperrung der Dolomiten-Pässe, die ein Signal sind. Und dieses Signal gilt meiner Meinung nach für ganz Südtirol: Wir müssen im Bereich des Verkehrs und der Mobilität aufpassen. Ein Zuviel könnte die Stimmung kippen lassen. 

D/sor

Das vollständige Interview und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol