Dienstag, 12. Januar 2021

Touristiker protestierten in Rom gegen Stopp

Hunderte Touristiker haben am Dienstag im Zentrum von Rom für Stützungsmaßnahmen für die von der Pandemie schwerstens betroffene Tourismusbranche demonstriert.

Tourismus findet in Italien derzeit kaum statt. (Symbolbild)
Tourismus findet in Italien derzeit kaum statt. (Symbolbild) - Foto: © APA (AFP) / ALBERTO PIZZOLI
Organisiert wurde der Protest auf der zentralen Piazza del Popolo vom Verband der Reisegesellschaften. Am Protest beteiligte sich auch der Chef der rechten Lega, Matteo Salvini.

40.000 Touristikunternehmen seien wegen der Coronakrise gefährdet. „11 Monate, seit Beginn der Pandemie, stirbt der Tourismussektor“, protestierte Enrica Montanucci, Präsidentin des Verbands der italienischen Reisegesellschaften. Die Stützungsgelder, die die Regierung für die Branche bisher locker gemacht hätten, seien unzulänglich.

2020 gingen gegenüber dem Jahr davor 83,6 Millionen Übernachtungen italienischer Touristen verloren. Dazu fielen 157,1 Millionen Übernachtungen ausländischer Besucher aus.

Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri kündigte indes ein neues Paket mit Maßnahmen in der Größenordnung von 24 Milliarden Euro zur Stützung der Wirtschaftssektoren an, die am stärksten von der Krise betroffen sind.

apa