Montag, 16. Januar 2017

„Traum vom Eigenheim rückt in weite Ferne“

Der Traum vom eigenen Heim ist weitverbreitet in Südtirol. Bloß, der Traum rückt immer weiter in die Ferne, wie aus der jüngsten Umfrage des Arbeitsforschungsinstitutes (AFI) hervorgeht.

Verwaiste Kräne: Den Traum von den eigenen vier Wänden können sich Südtiroler immer seltener verwirklichen.
Badge Local
Verwaiste Kräne: Den Traum von den eigenen vier Wänden können sich Südtiroler immer seltener verwirklichen. - Foto: © shutterstock

„Ein Eigenheim können sich viele Südtiroler Arbeitnehmer kaum mehr leisten“, bringt AFI-Direktor Stefan Perini die Ergebnisse des AFI-Barometers auf den Punkt.

Die Zahlen: Die „zu hohen Immobilienpreise“ werden mit Abstand als der kritischste Faktor eingestuft. Fast 96 Prozent der Arbeitnehmer sehen das so.

„Die Schwierigkeit, ein Darlehen zu erhalten“, wird von knapp 42 Prozent der Arbeitnehmer genannt. In den „zu hohen Folgekosten“ sehen rund 28 Prozent ein Problem. Die „hohe Zinsbelastung“ wird von rund 21 Prozent genannt.

„Aus diesen Umfrageergebnissen leitet sich für uns der Auftrag ab, das Thema Wohnen für Arbeitnehmer wissenschaftlich zu vertiefen“, so Perini. Unter anderem werde das AFI konkret der Frage nachgehen, wie viele Monatslöhne es vor 50 Jahren brauchte, um ein Eigenheim für eine 4-köpfige Familie zu erwerben und wie viele heute.

stol