Mittwoch, 05. Juni 2019

Treffen zu Brenner-Transitverkehr am 19. Juni in Rom

Funktionäre aus dem österreichischen Verkehrsministerium werden am 19. Juni in Rom erwartet, um mit Kollegen in Rom und Vertretern der italienischen Handelskammer über „Lösungen“ in Sachen Brennertransit zu sprechen.

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Das kündigte der Präsident des Frächterverbands Uniontrasporti, Antonio Paoletti, bei einer Veranstaltung im Rahmen der Münchner Messe Transport Logistic laut Medienberichten an.

Unter den italienischen Frächtern wächst der Unmut wegen Plänen des Landes Tirol, die Lkw-Blockabfertigung möglicherweise auszuweiten. Das Land prüft derzeit, wie man die Blockabfertigung bei Kufstein Nord, die derzeit von 5.00 Uhr früh bis in den Vormittag reicht, zeitlich ausdehnen könnte.

In einer am Dienstag veröffentlichten Presseaussendung forderten die italienischen Frächter die Regierung in Rom auf, Druck auf Österreich gegen die Blockabfertigung zu machen. Der Frächterverband Conftrasporto warf Tirol zuletzt „Arroganz“ und Verletzung der EU-Regeln vor, die den freien Verkehr garantieren.

Italienische Frächter würden einen hohen Preis für Tirols Verkehrspolitik zahlen. Italiens Industrieexporte über den Brenner würden fünf Prozent des italienischen Bruttoinlandprodukts (BIP) ausmachen und seien für Italien besonders wichtig.

apa

stol