Die Vertreter aus Südtirol waren mit einer Delegation des Verbands der Fernheizwerkbetreiber FIPER (Fereazione italiana produttori di energia da fonti rinnovabili) in den Regierungssitz eingeladen worden. Auf der Tagesordnung stand eine ausführliche Aussprache über den von Braga im Abgeordnetenhaus eingebrachten Gesetzentwurf zur „Green Economy“.Dabei legten die FIPER-Vertreter eine Prioritätenliste vor, um einen weiteren Ausbau der Fernwärmeversorgung auf Biomassebasis in Italien sicherzustellen.Demnach wird die Regierung – unter anderem – aufgefordert, sich für den Bau neuer Biomasse-Fernheizwerke in Bergebieten und ländlichen Regionen einzusetzen, den CO2-Bonus für klimaverträgliche Biomasse-Fernheizwerke beizubehalten und die in den Fernheizwerken anfallenden Reststoffe als Düngemittel anzuerkennen. Chiara Braga sagte ihre Unterstützung dieser Anliegen im zuständigen Parlamentsausschuss zu.