Freitag, 07. August 2020

Trotz Corona: Alperia legt positive Halbjahresbilanz vor

Der Vorstand der Alperia AG hat am Donnerstag die konsolidierte Halbjahresbilanz der Unternehmensgruppe zum 30. Juni 2020 genehmigt.

Der  Vorstand des Südtiroler Energiedienstleisters Alperia hat am Donnerstag die konsolidierte Halbjahresbilanz genehmigt.
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Der Vorstand des Südtiroler Energiedienstleisters Alperia hat am Donnerstag die konsolidierte Halbjahresbilanz genehmigt. - Foto: © Alperia
Trotz der teilweise starken Auswirkungen von Covid-19 auf die Unternehmensaktivitäten ist es dem Südtiroler Energiedienstleister Alperia gelungen, den Bruttogewinn der Gruppe (EBITDA) mit 106,9 Millionen Euro auf ähnlichem Niveau wie 2019 zu halten (2019 waren es 105,1 Mio. Euro). Auch die hohen Investitionen haben keinen Einbruch erlitten und konnten im ersten Halbjahr 2020 mit 38 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr 2019 bestätigt werden, wobei eine Vielzahl an Investitionen in die heimische Wirtschaft geflossen ist.



Das Unternehmen sei sich dieser Verantwortung stets bewusst und hätte mehrere Hilfsleistungen zur Minderung der Krisensituation ins Leben gerufen, so etwa den Gratisstrom für Haushalte in Not, den Zahlungsaufschub der Stromrechnung für Unternehmen und die Spenden an mehrere Vereine und Organisationen, so die Vorstandsvorsitzende Flora Emma Kröss.

Umsatzrückgang auch bei Alperia

Spurlos ist natürlich die Corona-Krise nicht an der Alperia Gruppe vorbeigegangen. So muss die Unternehmensgruppe einen Rückgang von 11 Prozent beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vermelden, dies ist insbesondere auf den drastischen Verfall der Energiepreise zurückzuführen (32 Euro/pro verkaufter MWh statt 55 Euro pro MWh). Der Umsatz zum 30. Juni beläuft sich auf 661,5 Millionen Euro (2019 waren es 746,2 Mio. Euro). Der Nettogewinn des ersten Halbjahres verzeichnet ein positives Ergebnis von 14,3 Millionen Euro, die Nettofinanzverschuldung liegt bei 446,4 Millionen Euro.

Mit Optimismus in die Zukunft

Trotz aller Schwierigkeiten durch die Corona-Epidemie sei es der Gruppe Alperia gelungen, die gewohnten hohen Servicestandards mit Flexibilität und in Sicherheit zu gewährleisten, so Generaldirektor Johann Wohlfarter. „Als Gruppe schauen wir mit Optimismus in die Zukunft und sind auch für die Zukunft gewillt, unseren aktiven Beitrag für den Wiederaufschwung des Landes nach Covid-19 zu leisten“, so Wohlfarter.

stol

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