Montag, 30. Januar 2017

Trumps Einreiseverbote beunruhigen US-Konzerne

US-Unternehmen reagieren beunruhigt auf das von Präsident Donald Trump verhängte Einreiseverbot für viele Muslime.

Auch der Chef von Starbucks findet Trumps Erlass "verwirrend".
Auch der Chef von Starbucks findet Trumps Erlass "verwirrend". - Foto: © APA/AP

Howard Schultz, der Chef der Kaffeerestaurantkette Starbucks, wandte sich in der Nacht auf Montag mit „tiefer Besorgnis“ auf der Website des Unternehmens an die Mitarbeiter.

Er bezeichnete Trumps Erlass als verwirrend und kündigte Pläne an, um in den nächsten fünf Jahren 10 000 Flüchtlingen Jobs bei Starbucks anbieten zu können.

„Viele Menschen, die negativ von dieser Politik betroffen sind, sind starke Unterstützer der USA“, twitterte Tesla-Chef Elon Musk. „Sie haben das Richtige getan, nicht das Falsche, und sie verdienen es nicht zurückgewiesen zu werden.“ Trumps Einreiseverbot für Staatsangehörige einiger überwiegend muslimischer Länder sei „nicht der beste Weg“, mit den Herausforderungen des Landes umzugehen.

Auch die größte US-Bank JPMorgan Chase richtete sich im Zuge von Trumps Entscheidung laut US-Medienberichten an ihre Mitarbeiter. Vorstandschef Jamie Dimon versprach demnach in einem Statement allen Angestellten, die von dem Einreiseverbot betroffen sein könnten, das Unternehmen werde sich standhaft für sie einsetzen.

apa/dpa

stol