Das Geld kommt hauptsächlich den Geschädigten zugute: Städten und anderen öffentlichen Einrichtungen.Die UBS übernahm am Mittwoch die Verantwortung für die Verfehlungen ihrer früheren Mitarbeiter. In mehr als 100 Transaktionen sollen die UBS-Banker geschummelt haben. Nach Erkenntnissen des Justizministeriums hatten die Bankmitarbeiter das Bieterverfahren manipuliert, mit denen die Kommunen die beste Geldanlage finden sollten. Wegen der gleichen Sache hatte die Bank of America im Dezember bereits 137 Millionen Dollar an Strafe und Schadenersatz berappen müssen.Konkret ging es um die kurzfristige Wiederanlage der Gelder, die die Städte durch ihre Anleihen eingenommen hatten. Hier gab es nach den Erkenntnissen der Behörden zahlreiche verbotene Absprachen auf Bankenseite. „Zum Schaden der Kommunen und letztlich der Steuerzahler“, wie Staatsanwältin Christine Varney ausführte. Die Vorkommnisse spielten sich nach Angaben des Justizministeriums zwischen 2001 und 2006 ab.Die UBS erklärte, das fragliche Geschäft mittlerweile eingestellt zu haben; die verantwortlichen Mitarbeiter gehörten nicht mehr zum Haus. Für die Millionenzahlungen seien bereits Rückstellungen gebildet worden. Insgesamt müssen sich wegen der Manipulationen 18 Banker aus verschiedenen Finanzfirmen verantworten; neun davon haben sich bereits schuldig bekannt.dpa