<BR /><b>Herr Zampieri, weshalb dieser Schritt?</b><BR />Robert Zampieri: Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Die Tätigkeit für den größten Genossenschaftsverband Südtirols war eine Zeit großer Verantwortung, aber auch eine sehr bereichernde und prägende Phase meines Berufslebens. Es waren drei sehr intensive Jahre, in denen ich viel erreicht habe – nun ist es Zeit mich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. <BR /><BR /><b>Die da wären?</b><BR />Zampieri: Dazu möchte ich noch nichts sagen, erst lege ich mal eine Pause ein und dann geht’s wieder los.<BR /><BR /><b>Dann, wenn es vielleicht einen neuen Milchriesen gibt – vorausgesetzt es kommt zur Fusion zwischen Bergmilch Südtirol und Brimi?</b><BR />Zampieri: Nein, da gibt es schon zwei tüchtige Geschäftsführer.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1226820_image" /></div> <BR /><b>Es heißt, es hätte Unstimmigkeiten zwischen Ihnen und den Bankenvertretern im Verband gegeben ( <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/paukenschlag-robert-zampieri-verlaesst-raiffeisenverband-was-steckt-dahinter" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wir haben berichtet</a>). Was sagen Sie dazu?</b><BR />Zampieri: Dass es keine gibt. Wir sind und waren im ständigen Austausch und ich war immer ihr Sprachrohr nach außen. Diesbezüglich haben sich alle unisono bedankt und sind ob meiner Entscheidung überrascht. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-71880147_listbox" /><BR /><BR /><BR /><b>Was würden Sie als die zentralen Projekte in Ihrer Zeit beim Raiffeisenverband bezeichnen?</b><BR />Zampieri: Unter anderem der geplante Um- und Neubau des Raiffeisenhauses in Bozen, die interne organisatorische Neustrukturierung, die Einführung innovativer Dienstleistungen sowie die Eingliederung neuer Tochterunternehmen - der Beratungsunternehmen Roi Team und Pronorm -, die heute die Raiffeisenfamilie in wichtigen Geschäftsbereichen ergänzen und stärken. Ich konnte alle wesentlichen Projekte im aktuellen Strategieplan umsetzen. Besonders freut mich auch den Bereich Energie mit SEV u Raiffeisen Energy wieder zusammengeführt zu haben und den Direktorenwechsel in den Tochterunternehmen Konverto und Assimoco aktiv mitbegleitet zu haben. Damit hinterlasse ich einen finanziell äußerst gesunden und starken Verband.