Hinteregger hatte die Führung der IDM im April 2019 übernommen. Zuvor war der heute 56-Jährige viele Jahre in leitenden Funktionen im Ausland tätig, unter anderem bei Beiersdorf, Mars, Luxottica, Aldo Group und Tchibo. Der gebürtige Lüsner war damals nach Südtirol zurückgekehrt und folgte bei IDM auf Hansjörg Prast.<h3> Pichler: „Wir hätten gerne verlängert“</h3>IDM-Präsident Hansi Pichler bestätigt im Gespräch mit diesem Medium, dass es bereits erste Gespräche über eine Fortsetzung gegeben habe. „Unser Ziel war es, eine Verlängerung über das Vertragsende hinaus zu ermöglichen“, sagt Pichler. „Leider hat sich Hinteregger für einen anderen Weg entschieden.“ <BR /><BR /><embed id="dtext86-74767915_quote" /><BR /><BR />Pichler würdigt zugleich die Arbeit des scheidenden Geschäftsführers. „Wir danken ihm für die wertvolle Tätigkeit in den vergangenen acht Jahren.“ Nun bleibe ausreichend Zeit, um die Nachfolge vorzubereiten. „Jetzt haben wir zehn Monate, um einen geeigneten Nachfolger zu finden und eine geordnete Übergabe einzuleiten“, so der IDM-Präsident. <BR /><BR />An möglichen Kandidatinnen und Kandidaten dürfte es nicht mangeln: Der IDM-Chefposten gilt als eine der sichtbarsten und bestdotierten Führungsaufgaben (Fixgehalt: Rund 200.000 Euro brutto jährlich) im landesnahen Bereich.<h3> Hinteregger: „Gut aufgestellt“</h3>Hinteregger selbst spricht gegenüber diesem Medium von einer Entscheidung „nach reiflicher Überlegung“. Acht Jahre in derselben Rolle bei einem Arbeitgeber – das habe es in seiner bisherigen Laufbahn noch nie gegeben. <BR /><BR />Die IDM sei heute organisatorisch und strategisch gut aufgestellt. Was er nach seinem Abschied machen wird, sei bereits klar. Mehr will Hinteregger derzeit nicht verraten – nur so viel: Er werde in Südtirol bleiben und in der Privatwirtschaft international tätig sein.