<BR /><BR />Ulrich Wallnöfer und Günther Hölzl zeigen, wie erfolgreich man mit dem Verkauf von regionalen und biologischen Produkten sein kann. „In den vergangenen 15 Jahren ist aus der Idee, regionale und nachhaltige Produkte in ansprechendem Rahmen zu verkaufen, ein kleines Imperium gewachsen. Dabei verbinden Wallnöfer und Hölzl wirtschaftlichen Erfolg und verantwortungsvolles Handeln auf vorbildliche Weise“, so die Jury. <BR /><BR />Was 2010 mit der Eröffnung des ersten Pur-Südtirol-Genussmarktes in Meran begann, entwickelte sich konsequent weiter: Bruneck folgte 2012, Bozen 2014, Lana und St. Moritz in der Schweiz 2016, Brixen 2019. 2014 haben sie den Lebensmittelgroßhändler Ahrntal Natur übernommen, 2022 folgte die Fusion mit Naturalia. <BR />Heute beschäftigt das Unternehmen, zu dem auch das Meraner Weinhaus gehört, 173 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von 40 Millionen Euro. <BR /><BR />Doch für Ulrich Wallnöfer und Günther Hölzl ist nicht nur wirtschaftliche Stärke bedeutend, seit 2011 orientiert sich die Purnamh GmbH – so heißt ihr Unternehmen – konsequent an den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie. „Umwelt, Mensch und ethisches Handeln stehen im Mittelpunkt. Lieferanten werden nach strengen Kriterien ausgewählt, persönliche Beziehungen zu Südtiroler Produzenten gepflegt und bewusst kurze Lieferketten gelebt“, betont die Jury. Alles Gründe genug, um die beiden Unternehmer zu den „Managern des Jahres 2025“ zu machen.<BR />Der Titel wurde damit zum 21. Mal vergeben. <h3> Auch Burkhard Pohl ausgezeichnet</h3>Die Wirtschaftsredaktion vergab zudem den Preis „Ein Leben für die Wirtschaft“ und ehrte damit Burkhard Pohl, den Inhaber der Göflaner Marmorwerke.<BR /><BR /> „Er hat mit Mut, unternehmerischer Weitsicht und tiefer Verbundenheit zur Heimat einen gesamten Wirtschaftszweig in Südtirol neu geprägt“, wie es vonseiten der Jury heißt.<BR /> Mit dem Erwerb der Abbaurechte im Göflaner Bruch im Jahr 2007 und der Gründung der Göflaner Marmor GmbH legte er den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die weit über die Grenzen des Vinschgaus hinausstrahlt. Von Beginn an verfolgte Burkhard Pohl den Anspruch, den Göflaner Marmor nicht nur abzubauen, sondern ihn als hochwertiges Material für anspruchsvolle Architekturprojekte zu positionieren. Bauwerke von New York bis Tokio zeugen heute davon, dass es ihm gelungen ist, das „weiße Gold“ aus Südtirol als internationales Exzellenzprodukt zu etablieren.<BR /><BR />Der Preis für das Lebenswerk wurde heuer zum elften Mal vergeben.