Zwischen dem 23. Oktober und dem 16. November 2020 hat das Nationalinstitut für Statistik ISTAT zusammen mit dem Landesinstitut für Statistik ASTAT die Erhebung „Aktuelle Lage und Zukunftsaussichten<BR />der Unternehmen im Covid-19-Notstand - Zweite Ausgabe“ durchgeführt.<BR /><BR />Demnach hatte die Coronakrise erhebliche Auswirkungen auf die heimischen Unternehmen. Im November 2020 waren etwa nur 48,5 Prozent der Unternehmen vollständig geöffnet.<BR /><BR /><b>Große Umsatzrückgänge</b><BR /><BR /> Zwischen Juni und Oktober 2020 haben 45,6 Prozent der Unternehmen einen Umsatzrückgang zwischen 10 Prozent und 50 Prozent verzeichnet. 32,2 Prozent haben auf die Lohnausgleichskasse zurückgegriffen und 9,0 Prozent rechnen mit einer starken Kürzung des Personals. <BR /><BR />20,9 Prozent der Unternehmen haben einen neuen Kredit mit öffentlicher Bürgschaft aufgenommen, während 31,2 Prozent der Unternehmen ihre Investitionen in der zweiten Jahreshälfte um mehr als 20 Prozent gekürzt haben. <BR /><BR /><b>Hohe Kosten wegen Corona-Maßnahmen</b><BR /><BR />Auch mehrere gesundheitliche und organisatorische Maßnahmen haben sich auf die Bilanzen der Unternehmen ausgewirkt. Insbesondere die Sanierung der Räumlichkeiten und die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, Masken und anderen persönlichen Schutzausrüstungen für die Mitarbeiter stellten für mehr als die Hälfte der Unternehmen sehr hohe (12,7 Prozent) oder hohe (39,9 Prozent) Kosten dar