Die gute Nachricht: Die Autoförderung für das Jahr 2024 befindet sich auf der Zielgeraden. Insgesamt stehen 952 Millionen Euro bereit, davon 45 Millionen Euro für Motorräder und Scooter. <BR /><BR />Zuerst kurz zum Zeitplan: Der Entwurf für die Verordnung zu den Fördergeldern 2024 liegt vom Büro der Premierministerin zur Unterzeichnung auf; damit dürfen und die Fördermittel noch vor dem Sommer zur Verfügung stehen.<BR /><BR />Vorgesehen ist ein staatlicher Zuschuss von b<b>is zu 13.500 Euro für den Kauf eines Elektroautos</b> (für diejenigen, die bestimmte ISEE-Anforderungen erfüllen) und <b>bis zu 10.000 Euro für Plug-in-Hybridfahrzeuge</b>. <BR /><BR />Der so genannte Ecobonus ist jedoch an mehrere Bedingungen gekoppelt – wer sie nicht erfüllt, geht leer aus. Einen Zuschuss erhält nur, wer eine <b>Einkommens- und Vermögensbewertung (ISEE) unter 30.000 Euro</b> vorweisen kann. Zudem muss die Verschrottung eines alten Fahrzeugs der Abgasklassen Euro 0 bis Euro 4 nachgewiesen werden. Bei Elektroautos gibt eine zusätzliche Einschränkung: Der Preis darf den Höchstbetrag von 42.700 Euro nicht überschreiten – für den fahrbaren Luxus gibt es also kein Geld vom Staat.<BR />Bei einer <b>ISSEE-Erklärung über 30.000 Euro</b> fallen die Beiträge geringer aus. Hier gibt es 3000 bis 5000 Euro für das Elektroauto und 2000 bis 4000 Euro für die Hybrid-Variante. <BR /><h3> „Wird noch einen Monat dauern“</h3>Wohl um den schnellen und gewinnbringenden Weiterverkauf von geförderten Autos zu unterbinden, gibt es laut Wirtschaftszeitung „Il Sole 24 Ore“ für die Besitzer eine zusätzliche Verpflichtung: Der Entwurf sieht vor, dass der Begünstigte der Eigentümer des Fahrzeugs ist und das Fahrzeug <b>mindestens 12 Monate lang in seinem Besitz</b> behält, wobei diese Frist auf 24 Monate erhöht wird, wenn der Begünstigte eine juristische Person ist.<BR /><BR />Auch bei <b>Elektro- und Hybridmotorrädern</b> und -mopeds steuert der Staat eine Prämie bei. Grundsätzlich wird ein Zuschuss in Höhe von 30 Prozent des Kaufpreises gezahlt, bis zu einem Höchstbetrag von 3000 Euro. Wer ein gebrauchtes Fahrzeug der Euroklasse 0; 1; 2 oder 3 verschrottet, erhält bis zu 40 Prozent des Kaufpreises und maximal 4000 Euro.<BR /><BR />Für <b>Mopeds und Motorräder mit Verbrennermotor</b> gibt es dagegen einen Zuschuss von 40 Prozent des Kaufpreises, höchstens jedoch 2500 Euro, bei einem Verkäuferrabatt von 5 Prozent. Wichtig: Dieser Anreiz gilt nur für die Verschrottung eines Motorrads oder Mopeds mit einer Umweltklasse von Euro 0 bis Euro 3.<BR /><BR />Nach der Unterzeichnung durch die Ministerpräsidentin wird der Text vom Rechnungshof geprüft. In der Zwischenzeit muss Invitalia die Telematikplattform „ecobonus“ für die Auszahlung der Mittel aktualisieren. Wie die Zeitung „Il Sole 24 Ore“ schreibt, werde es noch mindestens einen Monat dauern, bis die finanziellen Anreize in Kraft treten.<BR /><BR /><BR />