Andrea Gasparella, Vizedekan für Lehre der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen, hat die diesbezüglichen Pläne kürzlich der Spitze des Unternehmerverbandes Südtirol vorgestellt. „Das neue Studienangebot stellt für junge Menschen, aber auch für die Unternehmen, sicherlich einen Mehrwert dar“, sind sich die Unternehmer einig.Wirtschaft auf der Suche nach Ingenieuren„Unsere Unternehmen brauchen dringend gut ausgebildete Ingenieure. Das neue Studienangebot, das eine Ausbildung in den Bereichen Industrieautomation und Mechatronik vorsieht, kommt den Bedürfnissen von Unternehmen im High-Tech-Bereich am besten entgegen. Der Studiengang garantiert dabei nicht nur eine hohe Spezialisierung, sondern berücksichtigt auch die Vielfalt, wie sie in einem lokalen wirtschaftlichen Gefüge wie dem unseren vorzufinden ist“, meint Federico Giudiceandrea, Vizepräsident des Unternehmerverbandes und Sprecher der Gruppe „High-Tech“ im Unternehmerverband.Auch Vinicio Biasi hat beim Treffen die Absicht der Freien Universität Bozen unterstützt, das bereits bestehende Angebot eines dreijährigen Bachelors nicht nur mit zusätzlichen Prüfungen im Bereich der automatisierten Mechatronik zu erweitern, sondern einen eigenen Masterstudiengang einzurichten. „Wir sind oft gezwungen, für die qualifiziertesten Arbeitsplätze Mitarbeiter außerhalb der Landesgrenzen zu suchen. Indem wir den Studiengang für Ingenieurwesen den Bedürfnissen der Unternehmen annähern, sind wir künftig sicherlich im Stande, junge Talente, die wir in unseren Unternehmen dringend benötigen, innerhalb der Landesgrenzen zu finden“.Der Präsident des Unternehmerverbandes, Stefan Pan, hat bei dieser Gelegenheit die gute Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen hervorgehoben. „Das duale Studienprogramm im Bereich Logistik- und Produktionsingenieurwesen und die neue Initiative ‚Begegnung Universität-Unternehmen‘ sind nur zwei unserer erfolgreichen gemeinsamen Projekte. Uns verbindet die gemeinsame strategische Grundausrichtung zur Kooperationsbereitschaft, mit dem Ziel, die jeweiligen Exzellenzen aufzuwerten. In diesem Sinne kann die Zusammenarbeit der Universitäten innerhalb der Euregio als vorbildlich betrachtet werden“.Vizedekan Andrea Gasparella hat die Bereitschaft der Fakultät bekräftigt, die Zusammenarbeit mit den lokalen Unternehmen noch weiter auszubauen. Zu diesem Zweck sollen Möglichkeiten des regelmäßigen Austausches mit dem Unternehmerverband Südtirol gefunden werden, um bereits bestehende Projekte zu perfektionieren und neue Initiativen anstoßen zu können.