Der Vorstand des Unternehmerverbandes Südtirol habe lange über die heikle Situation, in der sich Italien und auch Südtirol befinden, diskutiert. „Wir fordern weiterhin einen Mentalitätswechsel der Politik, einen Qualitätssprung, der den Aufschwung der Wirtschaft ermöglichen würde“, fasst Präsident Stefan Pan die dabei hervorgegangenen vorrangigen Notwendigkeiten zusammen.„Es ist keine Zeit mehr zu verlieren: Das Überleben der Unternehmen, die Arbeitsplätze, die Möglichkeit zum Wachsen und Entfalten unserer Jugend stehen auf dem Spiel. Wir benötigen dringend eine Regierung, die sich den wahren Problemen zuwendet: steuerliche und bürokratische Last, Wiederbelebung der Beschäftigung und der Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Wir müssen aufhören, uns ständig auf Personalfragen zu konzentrieren“, so Pan.Es brauche politische Vertreter, die über die trennenden Zäune blicken. „Eine politische Vertretung, die auf die Bedürfnisse der Familien und der Unternehmen schaut, die echten Probleme des Landes erkennt und den Mut hat, klare Entscheidungen zu treffen, um diese zu lösen.“Der Unternehmerverband Südtirol stehe der Politik zur Verfügung, um Projekte und Ideen zu lancieren, die es ermöglichen, diese schwierige Situation zu überwinden. „Unsererseits versichern wir den größtmöglichen Einsatz und die volle Bereitschaft zum Dialog mit allen“, betont Pan.