Freitag, 02. September 2016

Unternehmerverband fordert: Runter mit den Steuern

Die Industrie sei jener Wirtschaftssektor in Südtirol, der die höchste Wertschöpfung generiere, es würden die meisten unbefristeten Arbeitsverträge vergeben und die Beschäftigten in diesem Sektor verdienen durchschnittlich mehr. Dieses Loblied auf die Industrie sang am Freitagvormittag der Südtiroler Unternehmerverband (UVS). Gleichzeitig forderte er von der Landesregierung weitere Steuersenkungen.

Runter mit den Steuern, fordert der Unternehmerverband. Auf den regionalen Irpef-Zuschlag könne das Land verzichten.
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Runter mit den Steuern, fordert der Unternehmerverband. Auf den regionalen Irpef-Zuschlag könne das Land verzichten. - Foto: © shutterstock

„23 Prozent beträgt die Wertschöpfung des verarbeitenden Gewerbes in Südtirol“, sagte UVS-Präsident Stefan Pan. 90 Prozent der Arbeitsverträge seien unbefristet. Pan zeigte sich deshalb überzeugt: „Es lohnt sich, produzierende Unternehmen zu unterstützen.“

Wie diese Unterstützung aussehen soll, zeigte sich in den anschließenden Forderungen des Unternehmerverbandes an die Landesregierung: „Um Südtirol auf staatlicher Ebene zur attraktivsten Region für Unternehmen und zu einer der wettbewerbsfähigsten Regionen Europas zu machen, würde eine Investition von 80 Millionen Euro genügen“, so Pan.

Mit dieser Summe könnte Südtirol den niedrigsten Irap-Satz Italiens haben, die GIS könnte angeglichen werden, und das Land könnte auf den regionalen Irpef-Zuschlag zur Gänze verzichten. „Der Beitrag von 80 Millionen Euro umfasst lediglich 1,5 Prozent des gesamten Landeshaushaltes“, so Pan.

stol

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