„Für uns ist die Sicherheit der Mitarbeiter ein großes Anliegen“, sagte UVS-Präsident Stefan Pan. Um die Mitgliedsunternehmen weiter in diese Richtung zu sensibilisieren, habe man vor einigen Monaten die Zusammenarbeit mit dem INAIL begonnen.So sieht sie aus: Es wurde ein Schalter im UVS-Sitz in Bozen eingerichtet, der die Unternehmen in Fragen rund um die Arbeitssicherheit berät. Dieser Dienst steht den Mitgliedern an zwei Tagen die Woche (Dienstag und Donnerstag) jeweils von halb neun bis halb eins zur Verfügung.„Derlei Hilfe suchten seit Jahresbeginn rund 170 Südtiroler Betriebe“, erläuterte Robert Pfeier, Direktor des INAIL. Wesentlich aufwendiger ist das zweite Angebot von INAIL und UVS: der so genannte Betriebs-Check-up. „Dabei besuchen Techniker die Unternehmen vor Ort, suchen nach Schwachstellen in der Arbeitssicherheit und erstellen ein Verbesserungsprogramm“, so Pfeifer. „Wichtig dabei ist, dass wir immer nur als Berater auftreten, also nicht von oben herab Weisungen erteilen wollen.“ Diesen Dienst hätten bislang etwa 20 Unternehmen in Anspruch genommen.Ziel der Initiative mit dem UVS sei es, die Firmen beim Aufbau eines vernünftigen Sicherheitsmanagements zu unterstützen.D