Das Prinzip hinter BNPL ist denkbar einfach: Die Gesamtsumme wird meist zinsfrei auf drei bis vier Monatsraten aufgeteilt, oft ohne vorherige Bonitätsprüfung. Laut Schätzungen des Genossenschaftsverbandes Confcooperative haben bereits zwei von zehn Italienern eine solche Option zur Urlaubsfinanzierung genutzt.<BR /><BR />Doch die unkomplizierte Abwicklung verleitet zu Impulskäufen und lässt Konsumenten schnell den Überblick über ihre Finanzen verlieren, warnen die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) und das Europäische Verbraucherzentrum Bozen (EVZ). Zudem drohen bei verpassten Zahlungsfristen oft empfindliche Vertragsstrafen.<BR /><BR /><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab in unserer Frage des Tages!</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="775878" data-version="v2"></div></div> <BR /><BR />Das EVZ rät daher, nicht nur die Höhe der einzelnen Monatsrate im Blick zu haben, sondern die Gesamtkosten, die Vertragsbedingungen und die Folgen von Zahlungsausfällen sorgfältig zu prüfen.<BR /><BR />„Es ist sehr wichtig, dass die Konsumentinnen und Konsumenten verstehen, dass sie bei einer Zahlung mit BNPL nicht einfach eine Zahlungsmethode wählen“, betont Stefano Albertini, Koordinator der Geschäftsstelle Bozen des EVZ Italien, „sondern einen echten Finanzierungsvertrag abschließen, mit allen entsprechenden Konsequenzen, die sich in diesem Fall auch auf die damit verbundenen Reiseverträge erstrecken.“