Reisende müssen sich wegen eines 21-stündigen Warnstreiks von Beschäftigten der privaten Luftsicherheit auf Flugausfälle und Wartezeiten einstellen.Der Ausstand an Deutschlands größtem Luftdrehkreuz soll um 2.00 Uhr nachts beginnen und um 23.00 Uhr enden, wie die Gewerkschaft am Donnerstag mitteilte.Beide Terminals seien betroffen. In den Bereichen Personenkontrolle, Frachtkontrolle, Flughafensicherheit und Services sind demnach insgesamt rund 5000 Mitarbeiter beschäftigt.Flugreisende sollten möglichst früh vor dem Abflug zum Checkin-Schalter kommen, oder – sofern – möglich am Vorabend den Online-Checkin nutzen, empfahl der Sprecher der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens, Fraport.Zudem sollten sie sich im Internet über den Status ihres Fluges informieren. Flugausfälle schließt Fraport nicht aus. „Einheitlicher Stundenlohn gefordertVerdi fordert für das Sicherheitspersonal einen einheitlichen Stundenlohn von 16 Euro. Die anderen Bereiche, zum Beispiel Services, sollen eine prozentual entsprechende Anpassung bekommen.„Die Arbeitgeber haben bisher zwischen 10 und 13 Euro angeboten. Das ist deutlich zu wenig“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Mathias Venema.Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW hat nach eigenen Angaben zuletzt ein Plus von 20 Prozent und mehr geboten.Verdi fordere ein Plus von 37 Prozent, das sei nicht tragbar. Streit gibt es auch über die Laufzeit des Vertrages.dpa