Der Erfolg der heimischen Apfelproduktion liegt laut FAO vor allem daran, dass sich hierzulande ein richtiges „Lern- und Innovationsnetzwerk“ entwickelt hat. „Produzenten, Genossenschaften, Verbände, Forschungseinrichtungen, Beratungsdienste, öffentliche und private Akteure arbeiten flexibel und professionell zusammen“, erklärte gestern May Hani von der FAO bei der Vorstellung der Studie im Haus des Apfels in Terlan.Dazu komme die Bereitschaft aller Beteiligten, sich laufend weiterzubilden und an die ständigen Veränderungen anzupassen. Hani bezeichnete die Südtiroler Apfelwirtschaft als „außergewöhnliches Modell“, „ein Beispiel, von dem viele lernen können“.Dass die Studie der FAO dermaßen positiv ausfällt, hat selbst den Obmann des Verbandes der Obstgenossenschaften (VOG), Georg Kössler, überrascht. Auf den Lorbeeren ausruhen wolle man sich aber nicht. Kössler: „Es ist notwendig, dass sich unsere Produzenten weiter fortbilden und bereit sind, mit dem Beratungs- und Versuchswesen zusammenzuarbeiten, aber auch dass wir in der Vermarktung zusammenhalten.“ gam___________________________________________In den "Dolomiten" (Mittwochausgabe) weiterlesen.