Etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes brächten Geschäfte außerhalb Deutschlands ein, erklärte Geschäftsführer Robert Gentz. Vier Jahre nach seiner Gründung ist der Online-Händler eigenen Angaben zufolge in zwölf europäischen Märkten aktiv.Keine Angaben machte das Unternehmen dazu, wie viel Gewinn im vergangenen Jahr übrig blieb. An der Wirtschaftlichkeit des Versandhändlers, der seinen Kunden weder Versand noch Rückgabe berechnet, hegen Branchenkenner Zweifel.„Das bringt zwar Kunden, kostet aber ungeheuer viel“, sagte der Chefredakteur des Internetportals Gründerszene.de, Joel Kaczmarek, dem „Stern“.„Viele bestellen immer gleich drei Größen eines Modells und schicken die Nichtpassenden auf Zalandos Kosten zurück.“ Auch die Werbekampagnen und ein großes Lager verschlängen gewaltige Summen.Der Versandhändler selbst setzt weiter auf Expansion: Gerade sei ein neuer Technologiestandort in Dortmund eröffnet werden, teilte das Unternehmen mit.Dort sollen künftig bis zu 60 Entwickler arbeiten. Zudem errichte Zalando derzeit in Erfurt ein weiteres Logistikzentrum.Derzeit zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben gut 1.000 Beschäftigte. apa/afp