Wie es in Südtirol mit der Nachfrage und den Preisen aussieht, darüber klärt Versicherungsexperte Gregor Stimpfl auf. <BR /><BR />Wenn der Hagel die komplette Karosserie des Autos durchlöchert, zahlt die „normale“ Autoversicherung keinen Cent. Denn solche und ähnliche Fälle fallen in die Kategorie „Naturereignisse“. Wer sich gegen die Launen von Mutter Natur schützen will, muss eine Zusatzpolice abschließen. <BR /><BR />Und gerade weil immer mehr extreme Wetterphänomene auftreten und jährlich in ganz Italien zu Schäden in Milliardenhöhe führen, steigt auch die Nachfrage danach, sich davor zu schützen, wie aus einer Analyse des italienischen Verbandes der Schadens-Sachverständigen (Aiped) hervorgeht. <BR /><BR />Auch die Preise für solche Zusatzpolicen sind sprunghaft nach oben gegangen: Lagen die durchschnittlichen Kosten für die Zusatzpolice im Jahr 2021 zwischen 80 und 100 Euro, so hat sich der Preis bis heute fast verdoppelt und liegt zwischen 150 und 180 Euro. <BR /><BR />Gestiegen seien laut Aiped auch die Selbstbeteiligungskosten, die der Versicherte bei einem Schaden zu zahlen hat, während die Höchstbeträge, die die Versicherung zahlt, sinken.<h3> Südtirol: Nachfrage steigt auch hier</h3>Auch in Südtirol wollen immer mehr Autofahrer ihr Gefährt vor Hagel, Wasser und Co. versichern. „Doch anders als in manch anderer Region Italiens ist der Preisanstieg hier nicht so stark“, sagt Stimpfl. Diese seien je nach Gebiet unterschiedlich. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1044231_image" /></div> <BR />Außerdem dürfe man den Preisanstieg nicht nur auf die gewachsene Nachfrage festmachen, denn „mit der Inflation der vergangenen Jahre sind auch die Ersatzteile und Reparaturkosten teurer geworden“, erklärt Stimpfl.<h3> Neuwagen versichern lassen</h3>Ab, und bis wann lohnt sich eigentlich eine solche Zusatzversicherung? Gregor Stimpfl klärt auf: Besonders in den ersten 4 Jahren nach Kauf eines Neuwagens lohne es sich, da in dieser Zeit das Fahrzeug am meisten Wert verliert.