„Die Aufwertung ist ein Zeichen der Rückkehr des Vertrauens in den Euro“, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt.Der Euro hatte in den vergangenen Monaten massiv aufgewertet – auch infolge einer sehr lockeren Geldpolitik in Japan und den USA.Deshalb hatte Frankreichs Staatspräsident François Hollande für eine aktive Wechselkurspolitik geworben.Die Forderung nach einem politisch gesteuerten Wechselkurs stößt vor allem in Deutschland auf Ablehnung.Draghi betonte, Wechselkurse seien kein Ziel der Notenbank. Die aktuellen Kurse bewegten sich in der Nähe der langfristigen Durchschnittswerte.Konjunktur in Eurozone zieht nur langsam anDraghi rechnet mit einer Erholung der Konjunktur in der Eurozone im Laufe dieses Jahres. Anfang 2013 bleibe die Wirtschaft im Währungsraum noch schwach, sagte Draghi in Frankfurt.Danach sei mit einem allmählichen Anziehen der Konjunktur zu rechnen – nicht zuletzt, da die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank die Erholung stütze.Zuvor hatte der EZB-Rat den Leitzins für die 17 Euro-Länder wie an den Finanzmärkten erwartet bei 0,75 Prozent belassen.apa/dpa/reuters